Monday, February 2, 2009

Zihuatanejo

Juhuu! Endlich in die Waerme und Austrocknen! Unsere erste Woche in Mexico haben wir in Zihuatanejo verbracht. Einem kleinem Fischerstaedchen noerdlich von Acapulco, am Pazifischen Ozean. Zihua bietet gute Restaurants und schoene Straende, aber da es in einer Bucht gelegen ist, sind die Abwassermessungen immer sehr hoch. Wir sind in Bungalow Sotelo eingemietet und haben das Zimmer direkt am Strand. Unsere kleine Bucht, Plaja de Madera, ist ruhig und ich gehe jeden Morgen schwimmen, bevor wir auf unserer Terasse fruehstuecken. Wir geniessen die Sonne und Waerme.
Wir entdecken den Fischmarkt und kaufen Marlin und Sailfisch fuer einen Spottpreis. Frischen Fisch fischt Fischers Fritz, oder so aehnlich.
Die Mexikaner sind sehr freundlich und der Service ist ueberall gut. Natuerlich mussten wir immer wieder die Margaritas testen!
Ich habe schon Probleme mit den Hundebesitzern/Haltung in Alaska, aber in Barra de Potosi war ich krank vor Mitleid. Bin drei tagelang nicht an den Strand gegangen, weil ich das "arme haessliche Huendchen" nicht mehr sehen konnte. Habe versucht Kontakt mit einer Tierschutzorganisation zu bekommen, aber das Huendchen ist nicht mehr aufgetaucht. Ich hoffe einfach, dass es gestorben ist! Ist das nicht schrecklich, dass man sich sowas wuenscht!? Einheimische haben mir dann auch erzaehlt, dass es sehr schwierig ist diesen Hunden zu helfen, da ploetzlich Besitzer auftauchen koennen, die Schadensersatzforderungen stellen. Apropo Schadenersatz! Doug ist in ein Loch gefallen im Trottoir in Zihuatanejo und hatte ein Riesenglueck, dass nichts gebrochen ist. Er roch nur ein wenig streng, nach Abwasser. Und ehrlich gesagt, haben wir nicht versucht mehr ueber den Geruch rauszufinden, es stank zum Himmel! Die gerufene Polizei meinte, wie sollten uns einen Anwalt nehmen und die Stadt verklagen. Wir haben nur den Kopf geschuettelt und das Loch war in der naechsten Woche immer noch offen. Doug hatte ein Riesenglueck!
Die Vereidigung von Barrack Obama war ein bewegender Moment und wir haben es in einem kleinen Cafe verfolgt.
In der zweiten Woche besuchen wir Casa Frida, in Barra de Potosi, 30 km suedlich von Zihua, wo wir ueber das Leben von Frida Kahlo noch mehr lernen, Schildkroeten retten, noch mehr faulenzen und noch verruecktere Leute kennenlernen.
Ome (ausgesprochen Omi) und Dick leben in der Naehe von San Francisco und es war sofort eine Verbindung zwischen uns. Wir haben viele Stories erzaehlt und gelacht und Annabella hat fuer uns eines ihrer "Frida Kahlo"-Gerichte gekocht.
Das kleine Huendchen Frida, -nach wem die wohl genannt ist?- hat viel erdulden muessen in ihrem Leben, bevor sie von Annabella gerettet wurde.
Frida war eingeklemmt zwischen zwei Waenden fuer mind. fuenf Tage, bis Annabella und Jorge sie gerettet haben. Annabella hat sie in ein Taxi gesetzt und zum Tierarzt fahren lassen und dort wurde Sie operiert und fuer 6 Monate aufgepeppelt, das alles hat 7000 Pesos gekostet, 600 US Dollar, ein Vermoegen fuer dortige Verhaeltnisse.

Eines der Hoehepunkte unserer Reise war der Kajak Trip in die Mangroven, in Barra de Potosi. Die Vielfalt der verschiedenen "herons" war beeindruckend. In Alaska haben wir "nur" den Great Blue Heron, aber in den Mangroven haben wir auch die kleineren Verwandten gesehen, Snow Heron, etc. und sogar einen Kingfisher. Bevor es langweilig wurde, haben wir eine sea turtle gerettet.
Ich nehme an, dass sie alt war und wahrscheinlich hat sie versucht in der Lagoon zu sterben. Aber : no way bouday! Als gute American Tourists (OK, auch deutsche Touristen tun sowas!) wollten wir das nicht akzeptieren und haben sie aufs Kajak gehievt und in das offene Meer gebracht.
Annabella, Maria und Jorge kochen ein Mittagessen fuer die Gaeste und Nachbarn, im typisch mexikanischen Ofen und mit Musik.
Gab's diese Hosen im Angbot irgendwo?
Wir verlassen Casa Frida mit ein bisschen Wehmut, freuen uns aber wieder auf daheim. Und hier noch ein Staendchen zum Abschied.

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