Sunday, January 20, 2008

Die Treppe

Die Huehnerleiter zum Schlafzimmer ist immer noch in Benuetzung, wenn Doug anfaengt die Wendeltreppe zu bauen.

Und hier ist das Prachstueck - ein kleines Wunderwerk. Der Sitz ist fuer die 2.te Person, gegenueber vom Tulikivi. Endlich koennen Doug und ich das Feuer gemeinsam in einem gemuetlichen Sitz geniessen und es muss keiner mehr auf einem harten Stuehl sitzen.

Das Badezimmer ist ja fast fertig, nur solche Kleinigkeiten wie...... Schubladen fehlen halt noch. Aber auch daran wird gearbeitet! Fortsetzung folgt.

Saturday, January 12, 2008

Woelfe im Revier

Erst dachte ich, dass Bony, unser Nachbarhund, wieder da ist. Aber wir wussten, dass sie in der Stadt ist und nicht auf unserer Insel. Also.... die Woelfe sind wieder hier! Die ersten Abdruecke haben wir oben am Huegel gesehen und dann auch noch rund um's Haus!

Diese Abdruecke zeigen Wolfs- und Rehspuren. Wer folgt wohl wem??
Die sind doch glatt ueber unseren Boardwalk gelaufen!! Frech, oder was?

Turkey Festival

Dieses Foto zeigt das Ende, denn angefangen hat es mit dem Besuch von Cindy.....

sie kam zu Thanksgiving angeflogen aus Juneau und wir haben natuerlich einen Turkey gebraten, im Tulikivi - ganz stolz- und er ist, wie nicht anders erwartet, himmlisch gut geworden.
Am naechsten Tag ging's dann gleich weiter mit dem Schlemmen, Prime Rib aus dem Tuli und
Doug macht Yorkshire Pudding dazu... hmmmmm!

Um das gute Essen wieder abzuarbeiten, ging es dann mal in den Wald zum Holz raustragen. Und falls kein Rucksack zur Hand ist, dann muss eben die Muelleimer herhalten.

Doug und Cindy arbeiten am board walk, damit wir endlich trockene Fuesse haben und nicht mehr im Matsch laufen muessen.
Das Endergebniss habt ihr am Anfang dieser Geschichte gesehen!

Holzfaeller

Zurueck aus dem "Sueden" muessen wir an's Holz denken. Letztes Winter konnten wir nicht viel mit Holz heizen, denn wir hatten keines! Also geht es ab in den Wald, ein toter Baum wird gesucht und gefunden. Doug zueckt seine Saege und schon geht's los.......!

In Rucksaecken schleppen wir das Holz raus. Stueck bei Stueck.....anstrengend, aber ich bin gerne draussen im Wald und es macht mir nicht's aus das Holz auf dem Buckel zu schleppen.

Wir tragen das Holz zum Holzschuppen, wo wir es dann mit einem log splitter zerkleinern. Fuer den finnischen Ofen brauchen wir relativ kurze Stuecke, also hat Doug einen Teil des Holzes schon an Ort kurz gesaegt.

Hier bin ich noch lachend, nach ein paar Stunden - dann fertig mit der Welt!

Herbst

Doug hat versucht den Schotter von seinem Grundstueck wegzubaggern, aber das wurde durch einen richterlichen Beschluss vereitelt. Wir haben es uns trotzdem gut gehen lassen und nach einem guten Abendessen haben wir das Feuer im Kamin genossen.

Nach einer anstrengenden (1 Stunde! Haha) Wanderung, war Doug durstig und wir haben doch glatt was am Gipfel gefunden um seinen Durst zu stillen!

Als das Wetter umgeschlagen hat in Wyoming, sind wir gen Sueden, natuerlich mit Bambi, nach Moab zum Waerme tanken.

"Ranger of the lost Art" war immer dabei! Der Zeltplatz im Arches National Park hat uns natuerlich am Besten gefallen, obwohl kein fliessendes Wasser und kein Lebensmittelladen vorhanden ist.
Wir haben endlich den "Fiery Furnace" erwandert und dafuer einen Parkranger als guide genommen. War zwar ungewoehnlich fuer uns mit einem guide durch die Praerie zu marschieren, aber es war sehr interessant, was er uns ueber die sensible Flora und Fauna in dieser Wuestenwelt erzaehlt hat.

Friday, September 28, 2007

September

Ich habe mich eingeschrieben fuer 2 Klassen an der Uni in Alaska, Web Design und Finanzbuchhaltung. Tja, was soll ich sagen, die Buchhaltungsklasse ist ziemlich trocken und fad und Web Design ist eine Herausforderung. Ich verstehe meistens nur Bahnhof, aber das bin ich ja langsam gewoehnt ( und meine Umgebung auch !!).

Ich habe eine sehr schoene Woche mit Mutti in Seattle verbracht, aber leider hat sie nicht "flexibel" gebucht und wir konnten nicht mehr Zeit in Alaska oder Wyoming zusammen verbringen. Ich habe noch 2 Tage auf der Montessori Farm, auf Vashon Island, bei meiner Freundin Maryann verbracht. Was fuer ein wunderbarer Ort, ein kleines Farmhaus inmitten einer Obstplantage.
Seit einer Wocher sind wir in Jackson, Wyoming. Grand Teton National Park ist ein Traum. Die Berge sind ein Teil von den Rocky Mountains und spektakulaer! Die Tetons sind den Dolomiten aehnlich, obwohl sie verschiedene geologische Urspruenge haben. Die Laubverfaerbung von den "Aspen"-Baeumen ist einmalig schoen. Nach ein paar Tagen haben wir uns gewoehnt an die Hoehe - Nasenbluten und trockene Haut- die Stadt liegt 2000 Meter hoch.

Wir haben eine kleine Wanderung zu Hidden Falls gemacht, erst mit Boot ueber Jenny Lake und dann zu Fuss zurueck zum Auto. Mt. Tewinot ist hier zu sehen, was soviel heisst wie "many pinnacles"
Die Stadt Jackson ist geschaeftig und touristisch wie immer. Viele kitschige Geschaefte und voellig ueberteuerte Galerien haben "old town" veraendert und die kleinen Laeden verdraengt. Es gibt keine Lebensmittellaeden in "old town", alles ist ausserhalb vom Zentrum und gehoert Albertson und K-Mart, aber das ist ja nicht Neues in USA.

Tuesday, August 21, 2007

Das "neue" Haus

Wir haben das schoene Wetter jeden Tag genossen - mit diesem Ausblick - trotz der vielen Arbeit am Haus. Das schoene und trockene Wetter ausnuetzend, starteten wir das naechste Project-das Blockhaus zu waschen, einzubeizen und zu verfugen, damit wir es in diesem Winter etwas waermer im Haus haben. Hier sieht man/frau den Unterschied vor und nach der Wasserhochdruck-Waesche. (das dunkle Holz ist vorher!)Das Verfugen der Baumstaemme hat Doug mit enormer Kraftanstrengung, und einigen Marathontagen an Arbeit, vorgenommen. Die Paste, die zwischen die Staemme gepresst wird, kann auch mit einer Maschine (aehnlich einer Bohrmaschine) rausgepresst werden aus den Tuben, aber aus Mangel der Maschine hat Doug das mit Hand gepresst. Waehrenddessen habe ich gebeitzt und gebeitzt und gebeitzt, bis mir der Pinsel aus der Hand gefallen ist. Nach 2 schoenen Wochen hat sich die Wettervorhersage dann geaendert! 20-40% Chance auf Regen wurde uns angekuendigt. Daraufhin haben wir gleich das naechste Projekt angefangen--die Fenster. Abschleifen, verfugen, und Fensterrahmen grundieren und blau anmalen. Das Malern habe ich uebernommen und es hat richtig Spass gemacht. Das Haus hat gleich ein viel freundlicheres Gesicht mit etwas Farbe! Die Fenster an der Vorderseite und im 1. Stock haben wir noch fast fertig machen koennen, als dann der Regen kam! Ich habe mich aber richtig darauf gefreut, unglaublich-aber wahr, denn ich war ziemlich KO nach diesen Marathontagen.

Hier trage ich wieder die typische Kleidung --Fleecejacke, Weste (regenabweisend), Carhart-Hose und nicht zu vergessen das wichtigste in Alaska..................Gummistiefel!