Saturday, January 12, 2008

Turkey Festival

Dieses Foto zeigt das Ende, denn angefangen hat es mit dem Besuch von Cindy.....

sie kam zu Thanksgiving angeflogen aus Juneau und wir haben natuerlich einen Turkey gebraten, im Tulikivi - ganz stolz- und er ist, wie nicht anders erwartet, himmlisch gut geworden.
Am naechsten Tag ging's dann gleich weiter mit dem Schlemmen, Prime Rib aus dem Tuli und
Doug macht Yorkshire Pudding dazu... hmmmmm!

Um das gute Essen wieder abzuarbeiten, ging es dann mal in den Wald zum Holz raustragen. Und falls kein Rucksack zur Hand ist, dann muss eben die Muelleimer herhalten.

Doug und Cindy arbeiten am board walk, damit wir endlich trockene Fuesse haben und nicht mehr im Matsch laufen muessen.
Das Endergebniss habt ihr am Anfang dieser Geschichte gesehen!

Holzfaeller

Zurueck aus dem "Sueden" muessen wir an's Holz denken. Letztes Winter konnten wir nicht viel mit Holz heizen, denn wir hatten keines! Also geht es ab in den Wald, ein toter Baum wird gesucht und gefunden. Doug zueckt seine Saege und schon geht's los.......!

In Rucksaecken schleppen wir das Holz raus. Stueck bei Stueck.....anstrengend, aber ich bin gerne draussen im Wald und es macht mir nicht's aus das Holz auf dem Buckel zu schleppen.

Wir tragen das Holz zum Holzschuppen, wo wir es dann mit einem log splitter zerkleinern. Fuer den finnischen Ofen brauchen wir relativ kurze Stuecke, also hat Doug einen Teil des Holzes schon an Ort kurz gesaegt.

Hier bin ich noch lachend, nach ein paar Stunden - dann fertig mit der Welt!

Herbst

Doug hat versucht den Schotter von seinem Grundstueck wegzubaggern, aber das wurde durch einen richterlichen Beschluss vereitelt. Wir haben es uns trotzdem gut gehen lassen und nach einem guten Abendessen haben wir das Feuer im Kamin genossen.

Nach einer anstrengenden (1 Stunde! Haha) Wanderung, war Doug durstig und wir haben doch glatt was am Gipfel gefunden um seinen Durst zu stillen!

Als das Wetter umgeschlagen hat in Wyoming, sind wir gen Sueden, natuerlich mit Bambi, nach Moab zum Waerme tanken.

"Ranger of the lost Art" war immer dabei! Der Zeltplatz im Arches National Park hat uns natuerlich am Besten gefallen, obwohl kein fliessendes Wasser und kein Lebensmittelladen vorhanden ist.
Wir haben endlich den "Fiery Furnace" erwandert und dafuer einen Parkranger als guide genommen. War zwar ungewoehnlich fuer uns mit einem guide durch die Praerie zu marschieren, aber es war sehr interessant, was er uns ueber die sensible Flora und Fauna in dieser Wuestenwelt erzaehlt hat.

Friday, September 28, 2007

September

Ich habe mich eingeschrieben fuer 2 Klassen an der Uni in Alaska, Web Design und Finanzbuchhaltung. Tja, was soll ich sagen, die Buchhaltungsklasse ist ziemlich trocken und fad und Web Design ist eine Herausforderung. Ich verstehe meistens nur Bahnhof, aber das bin ich ja langsam gewoehnt ( und meine Umgebung auch !!).

Ich habe eine sehr schoene Woche mit Mutti in Seattle verbracht, aber leider hat sie nicht "flexibel" gebucht und wir konnten nicht mehr Zeit in Alaska oder Wyoming zusammen verbringen. Ich habe noch 2 Tage auf der Montessori Farm, auf Vashon Island, bei meiner Freundin Maryann verbracht. Was fuer ein wunderbarer Ort, ein kleines Farmhaus inmitten einer Obstplantage.
Seit einer Wocher sind wir in Jackson, Wyoming. Grand Teton National Park ist ein Traum. Die Berge sind ein Teil von den Rocky Mountains und spektakulaer! Die Tetons sind den Dolomiten aehnlich, obwohl sie verschiedene geologische Urspruenge haben. Die Laubverfaerbung von den "Aspen"-Baeumen ist einmalig schoen. Nach ein paar Tagen haben wir uns gewoehnt an die Hoehe - Nasenbluten und trockene Haut- die Stadt liegt 2000 Meter hoch.

Wir haben eine kleine Wanderung zu Hidden Falls gemacht, erst mit Boot ueber Jenny Lake und dann zu Fuss zurueck zum Auto. Mt. Tewinot ist hier zu sehen, was soviel heisst wie "many pinnacles"
Die Stadt Jackson ist geschaeftig und touristisch wie immer. Viele kitschige Geschaefte und voellig ueberteuerte Galerien haben "old town" veraendert und die kleinen Laeden verdraengt. Es gibt keine Lebensmittellaeden in "old town", alles ist ausserhalb vom Zentrum und gehoert Albertson und K-Mart, aber das ist ja nicht Neues in USA.

Tuesday, August 21, 2007

Das "neue" Haus

Wir haben das schoene Wetter jeden Tag genossen - mit diesem Ausblick - trotz der vielen Arbeit am Haus. Das schoene und trockene Wetter ausnuetzend, starteten wir das naechste Project-das Blockhaus zu waschen, einzubeizen und zu verfugen, damit wir es in diesem Winter etwas waermer im Haus haben. Hier sieht man/frau den Unterschied vor und nach der Wasserhochdruck-Waesche. (das dunkle Holz ist vorher!)Das Verfugen der Baumstaemme hat Doug mit enormer Kraftanstrengung, und einigen Marathontagen an Arbeit, vorgenommen. Die Paste, die zwischen die Staemme gepresst wird, kann auch mit einer Maschine (aehnlich einer Bohrmaschine) rausgepresst werden aus den Tuben, aber aus Mangel der Maschine hat Doug das mit Hand gepresst. Waehrenddessen habe ich gebeitzt und gebeitzt und gebeitzt, bis mir der Pinsel aus der Hand gefallen ist. Nach 2 schoenen Wochen hat sich die Wettervorhersage dann geaendert! 20-40% Chance auf Regen wurde uns angekuendigt. Daraufhin haben wir gleich das naechste Projekt angefangen--die Fenster. Abschleifen, verfugen, und Fensterrahmen grundieren und blau anmalen. Das Malern habe ich uebernommen und es hat richtig Spass gemacht. Das Haus hat gleich ein viel freundlicheres Gesicht mit etwas Farbe! Die Fenster an der Vorderseite und im 1. Stock haben wir noch fast fertig machen koennen, als dann der Regen kam! Ich habe mich aber richtig darauf gefreut, unglaublich-aber wahr, denn ich war ziemlich KO nach diesen Marathontagen.

Hier trage ich wieder die typische Kleidung --Fleecejacke, Weste (regenabweisend), Carhart-Hose und nicht zu vergessen das wichtigste in Alaska..................Gummistiefel!

Sunday, August 19, 2007

Hobbit-Sauna

Das netteste Gebaeude auf dem Grundstueck war und ist die Sauna! Das kleine Hauschen ist wunderbar gelegen am Rande der Lichtung und doch etwas versteckt unter den Tannen. Das Dach sah zwar wunderschoen aus mit dem kleinen Baumen drauf, aber....... es war verrottet und ein paar Balken darunter waren auch morsch.

Also ran an's Werk, Dach runter, alte Balken raus, neue Balken und Dachgestell und neue Schindeln muessen rauf! Viel Arbeit und viel Spass. Nach einer Woche harter Arbeit endlich unser Lohn-- wir heizen den Ofen mit den alten Balken und warten auf die Waerme fuer unseren ersten Saunagang!
Und hier ist das Juwel von aussen! Unser naechster Saunagang (und letzter-bis es wirklich kalt wird) war mit Peter und Joyce und es werden mehr folgen diesen Winter.

Monday, July 23, 2007

Visit from Maryann and more Bear Stories

In mid-June my friend Maryann arrived in Petersburg. At this time I was not able to carry anything and I was glad that Maryann came and helped me (and Doug!) for the daily chores and also for working on the house. Here we are--- enjoying a fire in the new firplace! Shortly after Maryann's arrival we received a big load of lumber and shingles by landing craft, ordered from Prince of Wales, because we could not find a mill in this area to cut what we needed and wanted-- unbelievable!












The next day we had a piano recital in our house and Doug had a wonderful audience for his Brahms piece, Eb minor Intermezzo. Peter and Joyce brought us Dungeness crabs and we had a feast the same evening.

We drove the Katahdin to Kake, where we worked for two weeks in the clinic, and saw lots of whales. July 4. we met our friends Sara and George-- this year not in Tenakee but in Baranof Warm Springs where we soaked in the natural springs and the tubs. What a wonderful place. Maryann left us with our friends heading to Juneau while we drove back to work in Kake. We reunited in Petersburg one week later.

After Maryann left (unfortunately) the bears showed up again. The three-legged one came first.





His silhouette was different from the distance-he had a round back and unusual motion-more hopping than walking, but he was normal in all other respects-grazing beach grass.


Two days later a huge black bear came along in the afternoon and at night he left BIG signs of his presence right in front of the house!!





Not only bears visited us, also the deer came back after hiding their fawns. And here is the first
one we saw this summer! Soooooooo cute......!