Friday, September 28, 2007

September

Ich habe mich eingeschrieben fuer 2 Klassen an der Uni in Alaska, Web Design und Finanzbuchhaltung. Tja, was soll ich sagen, die Buchhaltungsklasse ist ziemlich trocken und fad und Web Design ist eine Herausforderung. Ich verstehe meistens nur Bahnhof, aber das bin ich ja langsam gewoehnt ( und meine Umgebung auch !!).

Ich habe eine sehr schoene Woche mit Mutti in Seattle verbracht, aber leider hat sie nicht "flexibel" gebucht und wir konnten nicht mehr Zeit in Alaska oder Wyoming zusammen verbringen. Ich habe noch 2 Tage auf der Montessori Farm, auf Vashon Island, bei meiner Freundin Maryann verbracht. Was fuer ein wunderbarer Ort, ein kleines Farmhaus inmitten einer Obstplantage.
Seit einer Wocher sind wir in Jackson, Wyoming. Grand Teton National Park ist ein Traum. Die Berge sind ein Teil von den Rocky Mountains und spektakulaer! Die Tetons sind den Dolomiten aehnlich, obwohl sie verschiedene geologische Urspruenge haben. Die Laubverfaerbung von den "Aspen"-Baeumen ist einmalig schoen. Nach ein paar Tagen haben wir uns gewoehnt an die Hoehe - Nasenbluten und trockene Haut- die Stadt liegt 2000 Meter hoch.

Wir haben eine kleine Wanderung zu Hidden Falls gemacht, erst mit Boot ueber Jenny Lake und dann zu Fuss zurueck zum Auto. Mt. Tewinot ist hier zu sehen, was soviel heisst wie "many pinnacles"
Die Stadt Jackson ist geschaeftig und touristisch wie immer. Viele kitschige Geschaefte und voellig ueberteuerte Galerien haben "old town" veraendert und die kleinen Laeden verdraengt. Es gibt keine Lebensmittellaeden in "old town", alles ist ausserhalb vom Zentrum und gehoert Albertson und K-Mart, aber das ist ja nicht Neues in USA.

Tuesday, August 21, 2007

Das "neue" Haus

Wir haben das schoene Wetter jeden Tag genossen - mit diesem Ausblick - trotz der vielen Arbeit am Haus. Das schoene und trockene Wetter ausnuetzend, starteten wir das naechste Project-das Blockhaus zu waschen, einzubeizen und zu verfugen, damit wir es in diesem Winter etwas waermer im Haus haben. Hier sieht man/frau den Unterschied vor und nach der Wasserhochdruck-Waesche. (das dunkle Holz ist vorher!)Das Verfugen der Baumstaemme hat Doug mit enormer Kraftanstrengung, und einigen Marathontagen an Arbeit, vorgenommen. Die Paste, die zwischen die Staemme gepresst wird, kann auch mit einer Maschine (aehnlich einer Bohrmaschine) rausgepresst werden aus den Tuben, aber aus Mangel der Maschine hat Doug das mit Hand gepresst. Waehrenddessen habe ich gebeitzt und gebeitzt und gebeitzt, bis mir der Pinsel aus der Hand gefallen ist. Nach 2 schoenen Wochen hat sich die Wettervorhersage dann geaendert! 20-40% Chance auf Regen wurde uns angekuendigt. Daraufhin haben wir gleich das naechste Projekt angefangen--die Fenster. Abschleifen, verfugen, und Fensterrahmen grundieren und blau anmalen. Das Malern habe ich uebernommen und es hat richtig Spass gemacht. Das Haus hat gleich ein viel freundlicheres Gesicht mit etwas Farbe! Die Fenster an der Vorderseite und im 1. Stock haben wir noch fast fertig machen koennen, als dann der Regen kam! Ich habe mich aber richtig darauf gefreut, unglaublich-aber wahr, denn ich war ziemlich KO nach diesen Marathontagen.

Hier trage ich wieder die typische Kleidung --Fleecejacke, Weste (regenabweisend), Carhart-Hose und nicht zu vergessen das wichtigste in Alaska..................Gummistiefel!

Sunday, August 19, 2007

Hobbit-Sauna

Das netteste Gebaeude auf dem Grundstueck war und ist die Sauna! Das kleine Hauschen ist wunderbar gelegen am Rande der Lichtung und doch etwas versteckt unter den Tannen. Das Dach sah zwar wunderschoen aus mit dem kleinen Baumen drauf, aber....... es war verrottet und ein paar Balken darunter waren auch morsch.

Also ran an's Werk, Dach runter, alte Balken raus, neue Balken und Dachgestell und neue Schindeln muessen rauf! Viel Arbeit und viel Spass. Nach einer Woche harter Arbeit endlich unser Lohn-- wir heizen den Ofen mit den alten Balken und warten auf die Waerme fuer unseren ersten Saunagang!
Und hier ist das Juwel von aussen! Unser naechster Saunagang (und letzter-bis es wirklich kalt wird) war mit Peter und Joyce und es werden mehr folgen diesen Winter.

Monday, July 23, 2007

Visit from Maryann and more Bear Stories

In mid-June my friend Maryann arrived in Petersburg. At this time I was not able to carry anything and I was glad that Maryann came and helped me (and Doug!) for the daily chores and also for working on the house. Here we are--- enjoying a fire in the new firplace! Shortly after Maryann's arrival we received a big load of lumber and shingles by landing craft, ordered from Prince of Wales, because we could not find a mill in this area to cut what we needed and wanted-- unbelievable!












The next day we had a piano recital in our house and Doug had a wonderful audience for his Brahms piece, Eb minor Intermezzo. Peter and Joyce brought us Dungeness crabs and we had a feast the same evening.

We drove the Katahdin to Kake, where we worked for two weeks in the clinic, and saw lots of whales. July 4. we met our friends Sara and George-- this year not in Tenakee but in Baranof Warm Springs where we soaked in the natural springs and the tubs. What a wonderful place. Maryann left us with our friends heading to Juneau while we drove back to work in Kake. We reunited in Petersburg one week later.

After Maryann left (unfortunately) the bears showed up again. The three-legged one came first.





His silhouette was different from the distance-he had a round back and unusual motion-more hopping than walking, but he was normal in all other respects-grazing beach grass.


Two days later a huge black bear came along in the afternoon and at night he left BIG signs of his presence right in front of the house!!





Not only bears visited us, also the deer came back after hiding their fawns. And here is the first
one we saw this summer! Soooooooo cute......!




Tuesday, June 5, 2007

Wandern in Aschau

Strahlender Sonnenschein in meiner ersten Woche in Bayern im April!

Hier noch ein paar Bilder aus Aschau. Marion und Sabine haben mir ein schoenes Wochenende beschert, mit Spargel-hmmmm- endlich!, Spaghetti Alio e Olio und einem schoenen Fruehstueck mit Semmeln, Wurst und Kaese. Und eine wunderbare Wanderung haben wir zwischen dem Essen auch noch gemacht!

Saturday, June 2, 2007

Baerengeschichte

Nach 5 Wochen war ich wieder zuhause und es war wunderbares Wetter als wir in Petersburg angekommen sind. Wir haben uns gleich in die Liegestuehle gelegt und die Aussicht und Waerme genossen. Die Gasheizung war ausgefallen und somit war es etwas feucht im Haus, aber Gottseidank war es ja draussen warm. Am 2. Tag nach unserer Rueckkehr sahen wir dann unseren ersten Baeren dieses Jahr. Er blieb auf der anderen Seite vom Bach fuer die meiste Zeit und frass Gras. Wir nannten ihnen Rumpy, denn am Hinterteil (rump) hat er die Mauser!! er hat dunkles Fell verloren und ist hellbraun. Wir haben ihn mit den Fernglaesern beobachtet.Am naechsten Tag sahen wir dann Rolly (wie rund und dick!). Er frass an den selben Stellen wir Rumpy, aber als Doug dann in die Stadt (ja, wir sagen Stadt zu Petersburg!) gefahren ist, hat er sich doch glatt vor das Haus hingelegt. Keine 5 Meter entfernt davon. Ich fand es riesig aufregend und habe gleich noch ein paar Bilder geschossen, durch's Fenster, versteht sich.

Seitdem haben wir Rumpy and Rolly noch oefters gesehen. Ob die wohl wissen, dass sie sich ein Revier teilen??!!

Wenn zwei eine Reise tun

Unsere Freunde aus Sitka, Rick und Cheryl, haben uns im Februar besucht und wir hatten viel Spass zusammen. Sie haben uns auch mit Heilbutt und Rehfleisch reichlich versorgt. Im April bin ich dann nach Muenchen geflogen und Doug ist 2 Wochen spaeter nachgekommen. Wir haben den Elsass etwas unsicher gemacht und natuerlich viele Weinproben machen muessen, damit wir auch den richtigen Wein zum Abendessen einkaufen konnten. Nach kurzem
Als wir wieder in Deutschland waren kamen wir gerade rechtzeitig um den Muttertag bei Markus zu feiern. Leider fehlten die Fitzi's und die Burkart's und so waren wir nur 3 Generationen.

Doug als stolzer Fahrer eines BMW, mit dem er mal die Autobahnen selbst ausprobiert hat! Udo hat uns grosszuegig seinen BMW geliehen, was fuer uns natuerlich das Reisen in den Elsass, Schweiz, Wasserburg und Kochel um einiges erleichtert hat. Die letzten Tage haben wir dann in Udo's neu renoviertem und sehr schoenem Haus in Karlstadt verbracht, bevor es wieder zurueck nach Alaska ging.